Browserprobleme SAP SRM und SLC

Whoops…wo ist mein Button hin?

Auch schon genervt von Darstellungsproblemen bei den Weboberflächen in SAP SRM und SLC?

In den letzten Wochen erreichen uns vermehrt Meldungen unserer Kunden zu Problemen mit SAP Supplier Relationship Management (SRM) und SAP Supplier Lifecycle Management (SLC). Dabei geht es fast ausschließlich um Darstellungsprobleme der Weboberflächen in den eingesetzten SAP-Technologien Web Dynpro und Business Server Pages (BSP). Mal lassen sich keine Drop Down Boxen mehr öffnen, mal kann man keine Checkboxen mehr markieren oder die Markierung wieder entfernen, mal sieht man von einer Fehlermeldung nur den Text, jedoch den Button zum Schließen nicht mehr. Des Öfteren kommt es auch vor, dass sich externe Kataloge (OCI) nicht mehr richtig öffnen lassen oder man keine Daten aus diesen Katalogen in das SRM übernehmen kann.

Was ist da los?

Für viele Jahre war die Welt für SAP basierte Web Anwendungen in Ordnung. Es gab wenig Wandel in der IT-Infrastruktur der Unternehmen – man setze auf Longterm Versionen von Windows, wie z.B. Windows 7, die vor allem eines mitbrachten: einen zuverlässig funktionierenden Browser, den Microsoft Internet Explorer (IE). So hatten die Unternehmen eine sehr stabile Landschaft, in der sich wenig änderte, dann und wann mal eine neue Versionsnummer des Internet Explorers. Der Browser und viele andere Einstellungen konnten über Active Directory Domaindienste und Gruppenrichtlinien  zentral angepasst und ausgerollt werden. Nahezu alle webbasierten Anwendungen in den Unternehmen hatten sich dieser Welt angepasst und liefen meistens sehr gut, eben auf DIESEM Internet Explorer – so auch die Anwendungen von SAP.

Doch seit Version 11 des beliebten Browsers und spätestens seit dem Wartungsende von Windows 7 Anfang 2020 kommt Unruhe in diese „heile Welt“. Die letzten Unternehmen stellen von Windows 7 auf Windows 10 um und stellen sich nun auch die Frage nach dem Nachfolger des Internet Explorers. Mit Windows 10 kommt der neue Browser Edge, dessen Wartung aber dieser Tage beendet wurde und für den es schon einen Nachfolger auf Basis von Googles Chromium Engine gibt. Damit hat Microsoft mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Daher rücken auch andere Alternativen wie Mozilla Firefox oder Google Chrome in den Focus. Bei Ersten gilt es noch, sich zwischen einer Longterm- und einer Shortterm Version zu entscheiden. Alle Optionen unterscheiden sich jedoch in einem Punkt signifikant vom bewährten Internet Explorer: Sie werden alle weiterentwickelt. Dazu kommen noch „Exoten“ wie Apples Safari, den man zumindest bei Tablets ebenfalls berücksichtigen muss. Generell ist auch die Welt der mobilen Geräte immer wichtiger und macht die Antworten auf die Browserfrage nicht gerade einfacher.

Diese schnelle Weiterentwicklung von Browser-Engines und Geräteklassen ist es nun, die verantwortlich ist für die vielen Fehlerbilder in den ebenfalls etwas betagten SRM- und SLC-Anwendungen. Zwar kann man sie laut SAP zumindest bis Ende 2027 regelmäßig patchen, das bindet aber wertvolle Ressourcen in den IT- und Fachabteilungen, die dann nicht mehr für wichtige Zukunftsprojekte, wie die anstehende S/4 HANA Einführung, zur Verfügung stehen. Zudem scheuen viele Unternehmen derart hohe Investitionen in Alt-Software, die bereits abgekündigt ist und seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt wird.

Was hilft?

Eine gute Lösung für dieses Dilemma ist die neue HTML5 basierte Oberflächentechnologie SAP Fiori. Mit SAP Fiori können Anwendungen wie Einkaufen, Bestellungen anlegen, Freigeber- Workflows (Genehmigungsfreigaben), Wareneingang buchen u.v.m. als Apps in einer intuitiven und smarten Benutzeroberfläche zur Verfügung gestellt werden. Spätestens mit S/4 HANA wird SAP Fiori der neue Standard für SAP basierte Webanwendungen und bietet neben einem modernen User Interface auch volle Kompatibilität zu nahezu allen marktüblichen Browsern. Obendrein ist sie noch für alle Geräteklassen, ob Desktop, Tablet oder Smartphone optimiert.

2bits Software basiert bereits heute auf dieser zukunftsweisenden Technologie und alle Beschaffungslösungen lassen sich als Add-On zu bestehenden SAP ERP oder S/4 HANA Systemen einsetzen.

Der Vorteil: Oftmals können so alte Serverlandschaften eingespart und die Projekte kostenneutral durchgeführt werden.

Schützen Sie sich und Ihre Anwender vor den Tücken der Browserprobleme und lösen Sie noch heute Ihre alten SAP SRM- und SLC Systeme durch moderne Einkaufslösungen von 2bits ab!

Wir beraten Sie gerne.

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Hilfreicher Link:
Lifecycle/FAQ/Internet-Explorer-Microsoft-Edge