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Deutsche Telekom – Multifunktionales Lieferantenportal

Unter dem Motto „One Face To The Supplier“ ersetzt die Deutsche Telekom viele proprietäre Einzelanwendungen durch ein hochintegriertes Lieferantenportal auf Basis von SAP SRM Supplier Self Services – natürlich mit Unterstützung von 2bits.

Die Herausforderung:

Bei der Deutschen Telekom wird das Thema Lieferantenmanagement global gesehen und bearbeitet. So sind über die Jahre eine Vielzahl von individuellen Spezialanwendungen entstanden, die unter dem Dach eines Portalsystems zusammengefasst wurden. Im Rahmen einer umfassenden Standardisierung der Systemlandschaft sollte diese Lieferantenportal-Umgebung auf einen SAP Standard unter der Führung eines SAP SRM SUS Systems und eines SAP Netweawer Portals umgestellt werden. Dabei sollte nicht auf bestehende Funktionen verzichtet und gleichzeitig neue Features wie z.B. die Dienstleistungsabwicklung eingeführt werden. Zudem sollte die Lösung gleichzeitig in die bestehende SAP Landschaft wie auch in die kommende neu strukturierte OneERP Umgebung integriert werden.

Die Aufgaben:

2bits kam im Projekt SMP (Supplier Management Portal) die zentrale Rolle der Systemkonzeption und –Architektur zu. Zunächst stand die Neukonzeptionierung des Lieferantenportals unter Berücksichtigung sämtlicher bestehenden und neuen Funktionen. Betrachtet wurden dabei die Prozesse Lieferanten-Prä-Qualifikation, zentrale Benutzerverwaltung für Lieferanten, Stammdatenmanagement und Order Collaboration. Später rückte dann die Implementierung in den Mittpunkt.
Neben den Prozessen der Order Collaboration wurde auch ein neues System zur Lieferanten-Prä-Qualifikation konzipiert. Hier können sich Lieferanten am Portal registrieren und ihnen zugeordnete Fragebögen ausfüllen, wonach die Deutsche Telekom die Relevanz der Lieferanten für den Konzern bewerten kann. Auch die Sicht auf die Rechnungen bleibt den Lieferanten nicht verwehrt – und das endet nicht bei einer ERS Gutschrift. Über das Rechnungscockpit können die Lieferanten auch den Bearbeitungsstatus sowie den voraussichtlichen Zahlungstermin ihrer eigenen Rechnungen einsehen.
Im Rahmen des konzernweiten Programms OneERP ist das Projekt SMP ebenfalls für die Lieferantenkollaborationsprozesse zuständig. In diesem Programm wird ein globales Template für Geschäftsprozesse auf Basis von SAP ERP und SRM entwickelt. SMP ist mit den Prozessen der Order Collaboration mit von der Partie. In allen Bereichen von Konzeption bis Planung stand 2bits der Deutschen Telekom mit Rat und Tat zur Seite.
Zusätzlich zu den bestendenden und neuen SAP Anwendungen mussten auch einige Drittsysteme weiter betrieben werden. So wurde z.B. ein Zeiterfassungs-System für Baudienstleistungen mit mehr als 3000 Lieferanten und Benutzern über das SMP Portal abgebunden werden. Diese Drittsysteme werden im Rahmen des Programms OneERP wo immer möglich schrittweise in den SAP Standard überführt.

Die Lösung:

Das neue Lieferantenportal sollte neben den reinen Funktionen für die Lieferanten auch als Drehscheibe für die Lieferantenstammdaten werden. So mussten 220.000 Lieferantenstämme synchronisiert werden. Somit ist die Deutsche Telekom in der Lage, jedem beliebigen Lieferanten diese Business Funktion des Portals zuzuweisen und zwar aus einer zentralen Lieferanten- und Benutzeradministration heraus.

Die Entwicklungen in den Bereichen Stammdaten und Lieferanten-Prä-Qualifikation wurden komplett neu in Web Dynpro für ABAP erstellt, welche komplett in das Netweaver Portal integriert ist.

Ein besonderes Highlight stellt hier der Einsatz des „Downports“ der Funktionen für Service Procurement aus ERP 6 EHP 4 nach SAP R/3 4.7 Enterprise dar, welcher Bestandteil des 2bits Expansion Packs „Service Procurement“ ist. Mit dieser Funktion ist die Deutsche Telekom in der Lage, die bestehende SAP Systemlandschaft mit den neuen Prozessen zu versehen und gleichzeitig 100%ig aufwärtskompatibel zum kommenden ERP Release 6.0, EHP 5 zu sein, welches 2013 produktiv gehen soll. Der Downport bietet in der Zwischenzeit eine optimale Überbrückungslösung bei minimalem Aufwand und das ganze modifikationsfrei.

Der Nutzen:

Durch die Ablösung des proprietären Portalsystems durch das Tandem aus SAP SUS und SAP Netweaver Portal konnte die Systemlandschaft entscheidend standardisiert werden. Somit sinken automatisch auch die Betriebs- und Unterhaltungskosten der Systeme. Durch die tiefe Integration des Lieferantenportals in die angeschlossenen Systeme und Prozesse dient das SMP als zentrale Lieferantendrehscheibe der Deutschen Telekom. Durch die Integration des Projektes in das Programm OneERP ist ebenfalls der weitere Ausbau für immer neue Prozesse, immer mehr Lieferanten in immer mehr Ländern sichergestellt.

Fakten zum Unternehmen

Die Deutsche Telekom ist mit über 129 Millionen Mobilfunkkunden sowie 34 Millionen Festnetz- und fast 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2011). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit über 235.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte der Konzern einen Umsatz von 58,7 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet (Stand 31. Dezember 2011).

Das Projekt auf einem Blick:

Vorteile:

Konsolidierung aller Lieferantenprozess in einem zentralen Tool
Standardisierung des Systembetriebes
Zentraler Einstiegpunkt für alle Lieferantenprozesse

Projektdauer:

Ca. 2 Jahre

Technische Infrastruktur:

SAP SRM SUS 7.01, SAP Netweaver Portal, SAP R/3 4.7 Enterprise, SAP ERP 6.0, 2bits Expansion Pack „Service Procurement“

Besonderheiten:

Umfassendes Lieferantenportal mit vielen Funktionen, Lieferantenmanagement und Dritt-Systemanbindung.

Statement des Kunden:

Mit SMP/SUS wurde eine auf SAP-Standardsoftware basierende, zentrale Kommunikations- und Collaborationsplattform für die Lieferanten der Deutschen Telekom geschaffen. 2bits hatte in der Funktion einer Architekturberatung maßgeblichen Anteil daran die Vision des „one face to the supplier“ Wirklichkeit werden zu lassen.

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Referenzen

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  • Thuega Aktiengesellschaft
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  • Radeberger Gruppe KG
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